Verweigerung einer Arztvorstellung
- Pro:
- in allen vorhergehenden Behandlungen- alles top
- Kontra:
- Krankheitsbild:
- Urologie
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
am 11.09.2026 suchte ich die urologische Ambulanz des Universitätsklinikums Leipzig auf, da bei mir sichtbar Blut im Urin aufgetreten war und ich außerdem leichte Schmerzen hatte.
Mein behandelnder Urologe war zu diesem Zeitpunkt nicht erreichbar und ist erst ab dem 14.09.2026 wieder verfügbar.
Ich schilderte der Mitarbeiterin in der Ambulanz meine Beschwerden und wies darauf hin, dass wegen der Blutbeimengung bereits eine Ultraschalluntersuchung sowie eine CT-Untersuchung durchgeführt worden waren. Beide Untersuchungen waren ohne auffälligen Befund.Allerdings hatte ich 2024 eine Entfernung der Prostata, aufgrund einer Krebsdiagnose und ich befürchtete einen Zusammenhang.
Nach Rücksprache mit einem Arzt wurde mir mitgeteilt, dass ohne Überweisung keine Behandlung erfolge und mein behandelnder Urologe eine Blasenspiegelung durchführen solle. Eine persönliche ärztliche Untersuchung oder Anamnese fand nicht statt. Anschließend wurde ich wieder nach Hause geschickt und damit faktisch auf meinen erst drei Tage später wieder erreichbaren Urologen verwiesen.
Ich möchte ausdrücklich keine vorschnellen Vorwürfe gegen einzelne Mitarbeiter erheben. Der Ablauf hat mich jedoch verunsichert und ist für mich bis heute nicht nachvollziehbar.
Insbesondere möchte ich gerne wissen, nach welchen medizinischen Kriterien ohne persönliche ärztliche Untersuchung entschieden werden konnte, dass bei sichtbarem Blut im Urin und bestehenden Schmerzen keine zeitnahe weitere Abklärung erforderlich war.
Ebenso bitte ich um Auskunft, ob es dem vorgesehenen Ablauf des Universitätsklinikums entspricht, einen Patienten mit diesen akuten Beschwerden wegen einer fehlenden Überweisung wieder nach Hause zu schicken. Falls die urologische Ambulanz hierfür nicht zuständig war, stellt sich für mich außerdem die Frage, weshalb mir nicht empfohlen wurde, mich in der Zentralen Notaufnahme des UKL vorzustellen.
Mir geht es mit diesem Schreiben nicht um eine persönliche Beschwerde gegen die Mitarbeiterin der Ambulanz. Ich möchte vielmehr die Vorgehensweise nachvollziehen können.
Ich bitte Sie daher, den Vorgang zu prüfen und mir hierzu eine schriftliche Stellungnahme zukommen zu lassen.
mit freundlichen Grüßen


1 Kommentar
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es tut uns leid, dass Sie den Eindruck hatten, Sie seien nicht optimal betreut worden. Wir nehmen Ihre Kritik ernst und werden versuchen, Ihren Hinweisen nachzugehen. Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass wir hier auf einer öffentlich zugänglichen Plattform keine Angaben zu medizinischen Details kundtun können. Wenn Sie uns Ihren Namen, Ihre Adresse sowie das Geburtsdatum unter
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Viele Grüße, Ihr UKL